13/02 Aus aktuellem Anlass: Interview zum neuen Milchmarker-Index

Aktuelles im Februar

„Wie hoch sollte der Milchpreis sein, den die Milchbauern für ihre Milch erhalten?“ Diese Frage wird immer wieder in den Medien diskutiert – nicht nur in den landwirtschaftlichen Fachblättern. Jetzt haben das European Milk Board (EMB) und das deutsche Milchboard ihre Ideen dazu erneut vorgestellt. Sie möchten einen Milchmarker Index (MMI) als Basis für die Milchpreise etablieren. Was bedeutet das genau?

Lesen Sie hier ein Interview mit unseren Wissenschaftlern!

Internationaler Milchmarkt zur Jahreswende 2012/13

Aktuelles im Februar 2013

Ein Auszug aus: Fahlbusch, M., Steffen, N., Spiller, A., Hellberg-Bahr, A. & B. Brümmer (2013): Der Markt für Milch und Milcherzeugnisse, in: German Journal of Agricultural Economics 62(1), Supplement: Die landwirtschaftlichen Märkte an der Jahreswende 2012/13 (noch nicht erschienen).

Das Jahr 2012 war von bedeutenden Preisbewegungen auf den internationalen Märkten für Milcherzeugnisse geprägt. Im ersten Halbjahr setzte sich der bereits Ende 2011 eingesetzte Preisrückgang auf den Märkten fort, was vor allem Folge eines rasanten Milchproduktionswachstums in den wichtigsten Exportregionen war. Im zweiten Halbjahr erholten sich die Preise wieder und stiegen mit Ausnahme von Butter sogar über das Ausgangsniveau. Dies war primär durch ein Abflauen des Milchproduktionsanstiegs in den USA und der EU infolge von rückläufigen Milchpreisen und steigenden Produktionskosten sowie einer weiter dynamisch wachsenden internationalen Nachfrage möglich. Dabei waren Ende 2012 sowohl in den USA als auch in der EU keine öffentlichen Lagerbestände mehr vorhanden. Auch die gemeldeten privaten Lagerbestände waren bei Magermilchpulver auf einem historischen Tiefstand; nur die Butterbestände waren im Vergleich zum Vorjahr moderat höher.   

Weiterlesen können Sie hier.

Den vollständigen Artikel finden sie ab März im German Journal of Agricultural Economics.

Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich gerne an Markus Fahlbusch.